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Politik

Uster unterstützt Berghilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Jedes Jahr greift die Stadt verschiedenen Projekten unter die Arme. 2023 unter anderem auch verstärkt der Entwicklungshilfe.

Unterstützung erhält das Caritas Baby Hospital in Bethlehem auch aus Uster.

Foto: Meinrad Schade/KHB

Uster unterstützt Berghilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Zahlreiche Projekte

105’000 Franken hat Uster 2023 gespendet. Darunter ist auch Hilfe für eine andere Stadt.

Die Stadt Uster unterstützte in diesem Jahr Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und der
Berghilfe. Insgesamt hat sie dafür gemäss einer Mitteilung 105’000 Franken ausgegeben.

Jedes Jahr leistet die Stadt Beiträge zur Entwicklungszusammenarbeit in Höhe von 0,1 Prozent der einfachen Staatssteuer. Dieses Jahr sind es 90’000 Franken. Die Beiträge sollen an Organisationen gehen, die das Gütesiegel der Zewo erhalten haben.

Die ausgewählten Projekte entsprechen gemäss der Mitteilung der Stadt dem Prinzip der «Hilfe zur Selbsthilfe». Damit soll eine langfristige und anhaltende Verbesserung in den unterstützten Ländern erreicht werden.

– Unterstützung der Entbindungs-, Kinder- und Neugeborenenstation sowie eines Ernährungszentrums für Kinder in Ost-Belutschistan, Pakistan – ein Projekt der Médecins sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen).

– Renovation von durch Erdbeben zerstörten Schulen in Syrien – ein Projekt der Caritas Schweiz.

– Lehrgänge zur Steigerung der Produktivität von Landwirtinnen und Landwirten in Armenien – ein
Projekt des HEKS.

– Medizinische Betreuung für Kinder im Caritas Baby Hospital in Bethlehem – ein Projekt der
Kinderhilfe Bethlehem.

Bäume im Toggenburg

Bereits im September 2023 spendete die Stadt Uster 5000 Franken an die Stadt La Chaux-de-Fonds
im Neuenburger Jura. Dort hatte im Juli ein Unwetter grosse Schäden verursacht. Rund 1500
Bäume wurden geknickt oder entwurzelt.

Zusammen mit anderen Städten beteiligt sich Uster zudem an der Pflanzung neuer Bäume. Mit 10’000 Franken wird ein Projekt im Toggenburg unterstützt. Dort baut ein Biobergbauer verschiedene erhaltenswerte Wildobstsorten an. Dies fördert die Biodiversität und schafft für die Bergbauern eine neue Einkommensquelle.

Zudem spendete Uster im Februar 2023 den für Katastrophenhilfe vorgesehenen Betrag von 10’000 Franken für die vom Erdbeben betroffenen Menschen in der Türkei und in Syrien.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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