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So will Wila das Gemeindehaus auf Vordermann bringen

Über eine Million Franken will Wila in sein Gemeindehaus investieren. Der Gemeindepräsident erachtet das als «sinnvoll investiertes Geld».

Das Wilemer Gemeindehaus braucht eine energetische Sanierung.

Foto: Monika Cadosch

So will Wila das Gemeindehaus auf Vordermann bringen

Energetische Sanierung geplant

Fast 60 Jahre alt ist das Wilemer Gemeindehaus. Jetzt muss die Gemeinde investieren – aber nur dort, wo es Sinn ergebe, betont der Gemeindepräsident.

Das Wilemer Gemeindehaus ist in die Jahre gekommen – das ist augenfällig. Das Gebäude wurde in den Jahren 1965 und 1966 gebaut. Jetzt will die Politische Gemeinde eine energetische Sanierung an die Hand nehmen.

Kostenpunkt: 1,04 Millionen Franken. Für Gemeindepräsident und Finanzvorsteher Simon Mösch (Die Mitte) ist das aber keine Luxussanierung. «Wir haben in diesem Projekt die Kosten optimiert und vieles herausgestrichen», betont er. Beim Gemeindehaus bessere man dort nach, wo es Sinn ergebe.

Als Beispiel nennt er die Fenster: «Wir wechseln nicht einfach jedes Fenster aus», erklärt er. «Aber jene, die noch aus dem Baujahr stammen, müssen wir jetzt austauschen.» Dasselbe gilt auch für gewisse Türen. Zudem soll die Wärmedämmung verbessert werden.

Effizienter und sicherer

Die Massnahmen betreffen aber auch die Büros und Zimmer der Verwaltung: Das letzte Mal wurden die Innenräume gemäss der Weisung vor 25 Jahren erneuert. Für den Gemeinderat ist es auch dort an der Zeit, diese aufzufrischen.

Dazu gehört beispielsweise ein punktueller Anstrich sowie eine Anpassung der Beleuchtung und der Sanitäranlagen, um die Energieeffizienz zu steigern. «LEDs sind heute einfach zeitgemäss», betont Mösch. Auch beim Strom will die Gemeinde nachhaltiger werden: Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage angebracht werden.

Den Umbau will der Gemeinderat aber auch nutzen, um die Sicherheit für die Angestellten zu erhöhen. Der Schalterbereich der Einwohnerkontrolle wird neu mit einer Verglasung abgetrennt, der auch gleichzeitig vor Zugluft schützen soll. Und beim Steueramt plant die Gemeinde ebenfalls einen neuen, verglasten Schalter.

«Wir wollen dort in die Sicherheit investieren, wo wir es am nötigsten betrachten», erklärt der Gemeindepräsident. «Das ist wie beim ganzen Umbau sinnvoll investiertes Geld.»

Denn seit dem Bau in den Sechzigerjahren hat Wila laut Mösch erst 1,9 Millionen Franken ins Gemeindehaus gesteckt. «Und es gibt wohl kaum eine Gemeinde, die so wenig investiert hat», erklärt Mösch.

Ob die Wilemer nun 1,04 Millionen für das Gebäude der Verwaltung ausgeben wollen, entscheiden sie an der Gemeindeversammlung am Dienstag. Auch die Rechnungsprüfungskommission empfiehlt, den Antrag anzunehmen.

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