Pfäffikon will für zwei Millionen Asylunterkunft ausbauen
Wegen gestiegener Asylquote
Pfäffikon braucht mehr Platz für Asylsuchende. Nun hat der Gemeinderat einen Kredit für einen Erweiterungsbau genehmigt. Das letzte Wort hat die Bevölkerung.
Der Pfäffiker Gemeinderat hat einen Kredit von 2,03 Millionen Franken genehmigt. Dieser dient dazu, ein Bauprojekt für die Erweiterung der Asylunterkunft an der Hochstrasse 63 auszuarbeiten.
Das Projekt liegt nun vor. Wie die Gemeinde mitteilt, wird die Bevölkerung am 3. März 2024 über den Betrag abstimmen können.
Steigende Asylgesuche
Grund für den Ausbau ist die Aufnahmequote von Asylsuchenden. Der Regierungsrat hat im April 2022 und im Juni 2023 diese zweimal erhöht, um auf die hohe Anzahl von Flüchtenden zu reagieren.
Durch die Erhöhungen muss Pfäffikon 161 Personen unterbringen. Im Jahr 2021 seien es noch 61 Asylsuchende gewesen, teilt der Gemeinderat mit.
Kurzfristig hätte Pfäffikon die Aufnahme von Flüchtlingen durch die Asylkoordination der Gemeinde mit verschiedenen Mietobjekten sicherstellen können. Langfristig zeige sich diese Lösung durch verschiedene und teilweise befristete Objekte als kosten- und personalintensiver.
Nach der Prüfung verschiedener Varianten wie Mieten, Kaufen oder Bauen habe man sich für den Erweiterungsbau entschieden. Am 15. Januar 2024 führt die Gemeinde diesbezüglich eine Informationsveranstaltung durch.
