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Politik

Deshalb blieb es im Wetziker Parlament ungewohnt ruhig

Konfrontativ und langfädig: So kennt man das Wetziker Parlament. Am Montag wurde es seinem Ruf für einmal nicht gerecht – aus einem guten Grund.

Deshalb blieb es im Wetziker Parlament ungewohnt ruhig

Vortrag statt Debatte

Vorstösse sind wichtige Teile der parlamentarischen Arbeit. Ihre Begründung stand am Montagabend im Zentrum. Aber die Ruhe wird im Wetziker Parlament bald vorbei sein.

Es war eine kurze Sitzung des Wetziker Parlaments am Montag. Und es wurde nicht gestritten, sondern vor allem vorgetragen.

Das hatte eine einfache Erklärung: Auf der Traktandenliste standen die Begründungen von drei Interpellationen und zwei Postulaten. Darüber finden keine Diskussionen statt.

Mit einer Interpellation kann ein Parlamentsmitglied vom Stadtrat Auskunft über Angelegenheiten der Stadt verlangen. Innert vier Monaten muss der Stadtrat schriftlich antworten.

Mit einem Postulat verpflichtet das Parlament den Stadtrat, im Rahmen eines Berichts zu prüfen, ob eine Vorlage auszuarbeiten ist oder eine Massnahme getroffen werden muss. In der Regel muss der Stadtrat innert zweier Monate nach der Begründung mitteilen, ob er bereit ist, ein Postulat entgegenzunehmen. Anschliessend entscheidet das Parlament, ob es das Postulat überweist oder ablehnt. Wird ein Postulat überwiesen, muss der Stadtrat innert neun Monaten Bericht erstatten. (bes)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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