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SVP Wetzikon hat Initiative zu Windkraftanlagen eingereicht

Windkraftanlagen sind in aller Munde. In Wetzikon hat die SVP eine Initiative eingereicht, mit der die Partei Mindestabstände regeln will.

Die SVP Wetzikon hat dem Stadtpräsidenten ihre jüngste Initiative überreicht.

Foto: PD

SVP Wetzikon hat Initiative zu Windkraftanlagen eingereicht

Wegen Mindestabstand

Die SVP Wetzikon hat ihre kommunale Volksinitiative «Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohngebieten» dem Stadtpräsidenten Pascal Bassu (SP) übergeben.

Am Mittwoch hat die SVP Wetzikon ihre kommunale Volksinitiative «Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohngebieten» dem Stadtpräsidenten Pascal Bassu (SP) übergeben. Auch die Stadtschreiberin war vor Ort.

Sollten jemals Windkraftanlagen auf Wetziker Gemeindegebiet erstellt werden, so, wie es die Baudirektion des Kantons Zürich derzeit plant, fordert die Initiative einen Mindestabstand solcher Anlagen von 1000 Metern zu den nächstgelegenen Siedlungsgebieten, wie die Partei in ihrer Medienmitteilung schreibt.

Wetzikon sei die erste Parlamentsgemeinde im Kanton Zürich, in der eine Volksinitiative zu diesem Thema eingereicht worden sei.

In weniger als zwei Monaten seit Beginn der Unterschriftensammlung hätten über 600 Wetziker Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Volksinitiative mit ihrer Unterschrift unterstützt. 500 Unterschriften sind das gesetzliche Minimum. Die Sammelfrist sei bei Weitem nicht ausgeschöpft worden.

Das Initiativkomitee danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Es sehe sich darin bestätigt, ein Thema aufzugreifen, das der Bevölkerung offensichtlich unter den Nägeln brenne.

Gültigkeit wird noch geprüft

Der Stadtrat werde zunächst innert dreier Monate feststellen, ob die Initiative zustande gekommen sei. Das heisst, ob genügend gültige Unterschriften vorliegen. Innert sechs Monaten nach Einreichung der Initiative prüft der Stadtrat die Gültigkeit der Initiative.

Er könnte auch einen Gegenvorschlag ausarbeiten. Im Anschluss behandelt das Parlament die Initiative. Dann würde der Wetziker Souverän in einer Volksabstimmung über die Annahme der Initiative entscheiden.

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