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Kanton will Zürcher Berggebiete weiterhin fördern

Der Zürcher Regierungsrat spricht einen Millionenkredit für die Zürcher Berggebiete und das Weiland. Vom Bund soll noch mehr Geld fliessen.

Die Zürcher Berggebiete, wie hier die Region vom Bachtel, werden durch kantonale Mittel weiterhin gefördert.

Foto: Marcel Vollenweider (Symbol)

Kanton will Zürcher Berggebiete weiterhin fördern

Für rund 6,2 Millionen Franken

Der Kanton Zürich will die Förderung der Zürcher Berggebiete und des Weinlands im Rahmen der Neuen Regionalpolitik weiterführen und hat dem Bund dafür ein Umsetzungsprogramm für die Periode 2024 bis 2027 eingereicht.

Mit insgesamt rund 6,2 Millionen Franken sollen der Tourismus, die Vermarktung regionaler Produkte und die Attraktivität der Zürcher Berggebiete und des Weinlands als Lebens- und Wirtschaftsraum gefördert werden. Dies schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung.

Mit den Fördermitteln sollen in den beiden Regionen Projekte gefördert werden, welche die lokale Wertschöpfung stärken und Arbeitsplätze schaffen. Der Fokus liege zum einen auf einem nachhaltigen Tourismus. Die Zürcher Berggebiete und das Weinland sollen sich mit ihren landschaftlichen Qualitäten und Naturräumen noch stärker als Ausflugs- und Naherholungsgebiet positionieren können.

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Vermarktung regionaler Produkte, insbesondere aus der Landwirtschaft.

Vielseitige Innovationsförderung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten dank einem überkantonalen Programm Zugang zu Innovationsförderung, Coaching und Vernetzung. Dieses Programm soll KMU in den Zürcher Berggebieten weiterhin offenstehen.

Das Weinland werde die Grundlagen erarbeiten, damit Weinländer KMU ab 2028 ebenfalls von diesen Fördermöglichkeiten profitieren könnten. Damit beide Regionen attraktiv bleiben, sollen identitätsstiftende Projekte umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise innovative Umnutzungen von leer stehenden Gebäuden für Private und Firmen.

Gemeinsame Finanzierung durch Bund und Kanton

Der Regierungsrat hat für die Periode 2024 bis 2027 einen Betrag von rund 3,3 Millionen Franken bewilligt, wovon rund 3,1 Millionen für À-fonds-perdu-Beiträge zur Verfügung stehen und 200’000 Franken für zinslose Darlehen. Beim Bund beantragt der Kanton zusätzlich 2,4 Millionen Franken für À-fonds-perdu-Beiträge und 200’000 Franken für Darlehen.

Kleinere Beiträge leisten zudem die Kantone Thurgau und St. Gallen sowie die Gemeinden in beiden Regionen. Für die Umsetzung wird der Kanton Leistungsvereinbarungen mit der Standortförderung Zürioberland und ProWeinland abschliessen, sobald der Bund das Programm genehmigt hat.

Die Zürcher Berggebiete profitieren als strukturschwache Region seit 2008 von Fördermitteln im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Bunds. 2020 ist auch das Weinland ins Programm aufgenommen worden.

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