Dieser Sitzungsort war für das Ustermer Parlament ein Novum
Nänikon lädt ein
Die drei traktandierten Geschäfte sorgten am Montagabend für keinerlei Diskussionen. Im Zentrum stand nämlich etwas ganz anderes.
Sprossenwände, rote Backsteinmauer, ein blauer, von Linien übersäter Boden, in der Luft muffiger Geruch: Statt in seinem üblichen Saal tagte am Montagabend der Ustermer Gemeinderat in der Turnhalle des Schulhauses Wüeri im Ortsteil Nänikon.
Ratspräsident Patricio Frei (Grüne) erklärt den ungewöhnlichen Tagungsort, der ein Novum darstellte, mit dem Anliegen, in seiner Amtszeit die Politik näher an die Bevölkerung und umgekehrt zu rücken. «Ich möchte Politik erlebbar machen.»
Rund ein Dutzend Anwesende konnten erleben, wie die drei traktandierten Geschäfte des Abends, Jahresbericht Sekundarschule sowie Jahresrechnung und Geschäftsbericht der Stadt Uster, allesamt einstimmig genehmigt wurden.
Kurz vor 21 Uhr und nach fast zwei Stunden wurde die Sitzung beendet und zum Umtrunk geladen.
Ausführlicher Bericht folgt.
