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Initiative fordert Mindestabstand zu Windrädern in Bäretswil

Einen Kilometer Abstand zwischen Windanlage und Wohnhaus: Das wollen Einwohner von Bäretswil mit einer Initiative festschreiben.

Windräder sind in der Region vielen ein Dorn im Auge. (Symbolbild)

Foto: Unsplash

Initiative fordert Mindestabstand zu Windrädern in Bäretswil

Gegen kantonale Pläne

Im Gebiet Stoffel bei Bäretswil könnten dereinst Windanlagen stehen. Mit einer Initiative wollen einige Einwohner dieser Vorhaben erschweren.

Ginge es nach dem Kanton, würde sich das Oberland gut als Standort für Windräder eignen. Zu den sogenannten Potenzialgebieten, die aktuell geprüft werden, gehört auch das Gebiet Stoffel in den Gemeinden Hittnau, Bauma und Bäretswil.

Doch in der Region formiert sich Widerstand: In Bäretswil haben Einwohner vergangene Woche eine Initiative eingereicht, die einen Mindestabstand zu Windenergieanlagen fordert. 5 Initianten und 36 Mitunterzeichnende unterstützen das Anliegen.

Gefahren und Belästigungen

Konkret sollen 1000 Meter zwischen einer industriellen Windanlage und einer dauerhaft bewohnten Liegenschaft liegen.

Denn solche gigantischen Windkraftanlagen würden Gefahren und Belästigungen für Bewohnerinnen und Bewohner in der Nähe bilden, begründen die Initianten.

«Das Grabenried und weitere wertvolle Naturschutzgebiete im Adetswilerwald werden durch den Windpark Stoffel indirekt stark beeinträchtigt», schreiben sie. Mit dem Mindestabstand könnte man Naturschutzgebiete und Erholungsräume besser schützen.

Wildberger entscheiden im September

Ein ähnlich gelagertes Begehren liegt auch in der Gemeinde Wildberg auf dem Tisch. Dort wollen die Initianten einen Mindestabstand von 700 Metern.

Die Initiative kommt im September vor die Gemeindeversammlung. Der Wildberger Gemeinderat unterstützt das Anliegen.

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