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Siegerprojekt fürs Bützi steht fest

Die Schulanlage Bützi soll erweitert werden. Weiterhin offen ist die Frage der Turnhallengrösse.

Die Schulanlage Bützi soll erweitert werden. (Archiv)

Foto: Simon Grässle

Siegerprojekt fürs Bützi steht fest

Schulraumplanung Egg

Das Siegerprojekt für die geplante Erweiterung der Schulanlage Bützi steht fest. Noch offen ist die Frage nach einer Doppel- oder Dreifachturnhalle.

Die Gemeinde Egg braucht mehr Schulraum – nicht nur für den Unterricht, sondern auch für die schulergänzende Betreuung der Kinder. Im Schulareal Bützi soll deshalb ein Mehrzweckgebäude die bestehenden Schulräume ergänzen. Ein weiteres Element des Mehrzweckgebäudes ist eine Turnhalle als Ersatz der sehr alten Hallen Bachtel und Bützi.

Im vergangenen Jahr hatten die Stimmberechtigten einen Kredit für die Durchführung eines Projektwettbewerbs bewilligt. 34 Projekte sind eingegangen – nun hat die Jury ihr Urteil gefällt.

Viel Flexibilität

«Das Siegerprojekt ‹Pozza› von Armon Semadeni Architekten mit Mettler Landschaftsarchitektur vereint die vorgesehenen unterschiedlichen Nutzungen», heisst es in einer aktuellen Medienmitteilung.

«Mit seiner Turnhalle, die sich zum Dorfzentrum wendet, und mit dem Mehrzwecksaal, der mit einer vorgelagerten Terrasse auch für ausserschulische Nutzungen attraktiv sein wird, setzt das Projekt nicht nur das geforderte Raumprogramm der Schule präzise um, sondern wird zu einem Gebäude für die ganze Gemeinde.»

Siegerprojekt «Pozza» für die geplante Erweiterung der Schulanlage Bützi.
Das Siegerprojekt «Pozza» soll mit viel Holz und wenig Beton gebaut werden.

Dieses wird im nordwestlichen Teil der Schulanlage im Übergang zwischen dem Pausenbereich der Primarschule und dem Sportbereich gesetzt. Die grüne Wiese im nordöstlichen Teil der Anlage und auch die bestehenden Sportplätze bleiben erhalten.

Zwischen dem bestehenden Bau und dem Neubau ist der Spielbereich für den Kindergarten angeordnet. «Die Räume für die schulergänzende Betreuung sind optimal an diesen Bereich angebunden», heisst es in der Mitteilung weiter. Das Gebäude werde mit viel Holz und möglichst wenig Beton gebaut.  

Höhere Kosten

Im Vergleich mit den übrigen Wettbewerbsbeiträgen hat sich die Jury für ein kosteneffizientes Projekt entschieden. Dennoch werden die Baukosten mit einer Grössenordnung von 23 bis 25 Millionen Franken höher liegen als ursprünglich angenommen. «Die Hauptgründe dafür sind die massive Bauteuerung sowie zu optimistische Annahmen bei der ersten Kostenschätzung.»

Eine zentrale Fragestellung für den künftigen Projektumfang ist die Grösse der neuen Turnhalle. Die Gemeindeversammlung hatte den Verantwortlichen den Auftrag erteilt, dass das ausgewählte Projekt in einer Ausführung sowohl als Doppelturnhalle als auch als Dreifachturnhalle realisierbar sein muss. Dies ist mit dem Projekt «Pozza» möglich.

Gemeindeversammlung soll Turnhallenfrage entscheiden

Für die weiterführende Planung muss nun aber entschieden werden, ob eine Doppelturnhalle oder eine Dreifachturnhalle gebaut werden soll. «Mit beiden Varianten weiter zu planen, wäre ineffizient und zu teuer», heisst es in der Mitteilung.

Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, der Gemeindeversammlung im Dezember zuerst einen Planungskredit vorzulegen, bevor das definitive Bauprojekt fertiggestellt wird. Beim Kreditumfang handelt es sich nicht um Mehrkosten, sondern um den Aufwand für die Feinplanung, welcher auf jeden Fall anfallen würde. Zuerst aber soll der Souverän entscheiden, ob im Bützi eine Doppel- oder eine Dreifachturnhalle entstehen soll.

Ausstellung im Hirschensaal

Wer das Siegerprojekt «Pozza» sowie die anderen eingegangenen Wettbewerbsbeiträge im Plan und Modell besichtigen möchte, hat am Samstag, 17. Juni, von 10 bis 14 Uhr im Hirschensaal die Möglichkeit dazu. Mitglieder des Projektteams werden für Fragen zur Verfügung stehen. Der Jurybericht zum Wettbewerb ist ab dem 17. Juni auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.

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