Petition fordert Temporeduktion auf Ustermer Zentralstrasse
Übergabe an Stadtpräsidentin
«Lärm- und sicherheitstechnische Versäumnisse» an der Zentralstrasse sollen mit einer Petition gelöst werden. Doch der Stadtrat ist nur eine Zwischenstation.
Am 30. Mai wurde die Petition «Eine sichere Zentralstrasse für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer» der Ustemer Stadtpräsidentin Barbara Thalmann überreicht. Diese fordert eine Temporeduktion auf der Zentralstrasse. Da es sich bei der Strasse um eine Hauptverkehrsstrasse handelt, sind die eigentlichen Adressaten jedoch die Sicherheits- und Baudirektion des Kantons Zürich.
Ziel der Petition ist, dass der Ustemer Stadtrat das «Anliegen aus der Bevölkerung den beiden kantonalen Direktionen weiterleitet und dessen Wichtigkeit unterstreicht».
Zwischen Zürich- und Apothekerstrasse
Die Zentrumsentwicklung der drittgrössten Stadt im Kanton hat in den vergangenen Jahren an Wichtigkeit gewonnen. Das Ortsbild von regionaler Bedeutung umfasst unter anderem den historischen Siedlungskern von Kirchuster. Die Zentralstrasse durchquert als historische Haupterschliessungsachse diesen Raum.
«Gemäss dem Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunaler Bedeutung wird die stark befahrene Durchgangsstrasse als Problem, beziehungsweise Störfaktor genannt», sagt Petentin Aude Ratia-Brasier. «Trotz der Wohn- und publikumsorientierten Erdgeschossnutzungen entlang der Strasse und der Nutzung als Schul- und Kindergartenweg gibt es weiterhin sicherheits‐ und lärmtechnische Versäumnisse. Diese gilt es nun zu beheben.»
Ein «breites Spektrum an direkt und indirekt Betroffenen» habe die Petition unterschrieben. «Dies zeigt auf, dass dem innerstädtischen Lebensraum endlich Beachtung geschenkt werden soll.» Den Unterschreibenden sei es ein wichtiges Anliegen, dass im Rahmen einer Temporeduktion zwischen der Zürich- und der Apothekerstrasse rasch eine Verbesserung der Situation herbeigeführt wird.
