Was wollen die Wilemer in der neuen Bau- und Zonenordnung?
Gemeinderat startet Umfrage
Wie kann sich Wila in Zukunft räumlich entwickeln? Der Gemeinderat will dazu Inputs aus der Bevölkerung.
Die Bau- und Zonenordnung (BZO) und der Zonenplan von Wila regeln verbindlich, wie und wo sich Wila räumlich entwickeln kann. Sie schreiben die Art der Bodennutzung, die Überbaubarkeit und Nutzweise vor.
Die letzte Revision der BZO erfolgte 2013. «Einerseits hat sich am übergeordneten Recht einiges geändert, aber auch aus dem Dorf sind aller Gattung Wünsche und Anstösse gekommen», sagt Hochbauvorstand Fredi Waldvogel (parteilos) in einem Video, das auf der Gemeindewebsite veröffentlicht wurde.
Video: Gemeinde Wila
Der Gemeinderat hat sich deshalb dazu entschieden, wieder eine BZO-Revision in die Wege zu leiten. Im April haben bereits zwei Planungssitzungen stattgefunden.
Zum Auftakt des Revisionsprozesses lädt der Gemeinderat die Bevölkerung ein, ihren Input mitzugeben. In einer Umfrage können die Einwohnerinnen und Einwohner Schwerpunktthemen, Chance und Bedenken zur räumlichen Entwicklung mitteilen.
Bis 2025
«Der Gemeinderat und die Planungsgruppe werden aus diesen Anstössen heraus den definitiven Revisionsumfang definieren», so Waldvogel. «Wenn das passiert ist, können wir mit der Arbeit beginnen.»
Ende 2023 wird nochmals eine Umfrage darüber durchgeführt, ob die eingeschlagene Richtung passt. Im ersten Quartal des nächsten Jahres erfolgt die Planauflage zusammen mit einer Infoveranstaltung.
Wenn alles rund läuft, gibt es ein Jahr später eine Gemeindeversammlung. «An dieser können wir nochmals an der Sache feilen und sie ‹fertig usbütschge›.» Wenn eine Mehrheit einverstanden ist, kann die neue BZO dann festgelegt werden.
Den Link zur Online-Umfrage findet man auf der Website der Gemeinde Wila. Dort kann man auch einen Umfragebogen ausdrucken.