Umweltschützer machen Stimmung gegen Kezo-Fernwärme
Abstimmung in Wetzikon
Es gebe zu wenig Abfall für Kezo-Fernwärme, findet Umweltschützer Uwe Scheibler. Widerspruch erhält er dabei ausgerechnet von grüner Seite.
Die Umwelt lag Uwe Scheibler schon in jungen Jahren am Herzen. «Bereits in der Schule habe ich mit einer Kollegin eine WWF-Gruppe gegründet», erzählt der 65-jährige Wetziker. Sein ganzes Leben hat er sich für Umweltthemen engagiert.
Doch bei der kommenden Abstimmung über das geplante Fernwärmenetz in Wetzikon setzt er sich als Mitglied der Gruppierung Pro Oberland für ein Nein ein.
Die Wärme soll nämlich von der Kehrichtverwertungsanlage Zürcher Oberland (Kezo) in Hinwil und der Abwasserreinigungsanlage (Ara) Flos stammen. Am 18. Juni stimmen die Wetzikerinnen und Wetziker über einen Kredit von rund 80 Millionen Franken für den Aufbau des Netzes ab (siehe Box).

