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Politik

Wetzikon will Ausländer nicht proaktiv per Brief aufklären

Einbürgerungsbriefe und eine Vision für die Stadt: Das war die Debatte im Wetziker Parlament.

Wetzikon will Ausländer nicht proaktiv per Brief aufklären

Parlament debattiert über Einbürgerungen

Briefe mit Informationen über die Einbürgerung: Das Wetziker Parlament hält das für keine gute Idee. Kritik kam dabei nicht nur von rechts.

Steht die Einbürgerung am Anfang oder am Ende einer gelungenen Integration? Mit dieser Frage durfte sich am Montagabend das Wetziker Parlament befassen.

In einem Postulat forderte Advije Delihasani (SP), dass der Stadtrat alle Ausländerinnen und Ausländer, die zehn Jahre in der Schweiz und zwei Jahre in Wetzikon leben, über die Einbürgerung informiert. Und das jährlich von Neuem.

«Einbürgerungen stärken die Demokratie und fördern die Integration», erklärt Delihasani im Postulat. Die Stadt Zürich verschicke solche Briefe bereits.

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