Stadt und Land. Beton und grüne Wiesen. Arbeiten und Erholen. Wer in der Stadt wohnt, für den ist beides von zentraler Bedeutung.
Wie aber ändert sich das Zusammenspiel dieser Themenfelder in Uster, wenn die drittgrösste Stadt im Kanton weiterwächst? Wo können sich Ustermerinnen und Ustermer noch erholen, wenn über 40'000 Einwohner an den Greifensee strömen?
Auf diese Fragen versucht der Teilrichtplan Landschaft Antworten zu geben. Das Dokument, das seit dem 2. November im Stadthaus West in Uster aufliegt, befasst sich mit Themenfeldern wie Landschafts- und Erholungsräumen, Naturschutz und Biodiversität sowie Gewässern.
Das ist die Gesamtstrategie
Uster soll sich als Stadt in der Landschaft entwickeln. Doch was heisst das? «Während die übrigen Agglomerationsgemeinden im Glattal räumlich mit der Stadt Zürich verwachsen sind, ist Uster noch immer als eigenständige Stadt, umgeben von ländlichen Aussenwachten, erkennbar », erklärt Stadtplaner Patrick Neuhaus.

