Es ist das grösste Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde Maur: das Generationenprojekt Looren. Es umfasst den Neubau eines Schulhauses sowie die Sanierung zweier bestehender Schulhäuser, des Loorensaals und der Mehrzweckhalle. Ursprünglich veranschlagte und vom Volk 2016 an der Urne genehmigte Kosten: 41,4 Millionen Franken.
Erst im April dieses Jahres war bekannt geworden, dass das Bauunterfangen fast 10 Millionen Franken teurer wird. Und vor rund zwei Monaten sah sich die Gemeinde Ende August wiederum dazu veranlasst, über das Projekt zu informieren. Es komme zu weiteren Verzögerungen und Mehrkosten, ausgelöst durch drei Stimmrechtsrekurse.
Rekurse gegen gebundene Ausgaben
Der Gemeinderat hatte am 4. April das Bauprojekt «Gewässer Looren, Revitalisierung Rausenbach» genehmigt und für das Projekt sowie die Anhebung des Haldenbachs gebundene Ausgaben im Betrag von rund 1,85 Millionen Franken zulasten der Investitionsrechnung bewilligt.
Zudem hatte er für das Generationenprojekt Looren gebundene Mehrausgaben von insgesamt 7,8 Millionen Franken für verschiedene Massnahmen bewilligt. Gegen diese beiden Beschlüsse des Gemeinderats wurde fristgerecht Rekurs beim Bezirksrat Uster eingereicht.

