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Politik

So reagieren die Parteien auf das Budget 2023

Alle Parteien monieren, dass der Stadtrat die Zeichen der Zeit falsch deutet. Die Energie- und Wirtschaftskrise fänden zu wenig Niederschlag im vorgeschlagenen Budgets 2023.

FDP kritisiert zu hohe Erwartungen bei Einnahmen

Die FDP Uster moniert in einer Mitteilung, dass der Stadtrat die Energiekrise und Wirtschaftslage unterschätzt. Eine Folge davon wäre, dass Geringverdiener vermehrt Hilfe bei der Stadt beantragen müssten. Als Folge davon würde sich der Überschuss im vorliegenden Budget massiv schmälern.

Bezüglich des Steuerfusses blicke man neidisch nach Dübendorf, da dort eine Steuersenkung von drei Prozent angekündigt wurde. Die Stabilisierung der Verschuldung im nächsten Jahr bewertet die Partei dafür positiv.

SVP will Steuerfusserhöhung rückgängig machen

Den prognostizierten Verlust von 500'000 Franken in der aktuellen Jahresrechnung anstatt des budgetierten Verlusts von 4,1 Millionen Franken erfreut die SVP. Die Partei bemängelt jedoch, dass der Stadtrat nicht in der Lage sei, das Budgetwachstum zu bremsen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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