Ob Bund, Kantone oder Gemeinden – alle sprechen sie von nötigen Stromsparmassnahmen und einer ungewissen Zukunft in Sachen Energieversorgung. Nachdem Uster am 27. September erhebliche Einschränkungen beschlossen hat, fragte der Zürcher Oberländer in der Region nach, welche Massnahmen die Gemeinden in Betracht ziehen, um «unnötigen» Stromverbrauch effizient zu reduzieren.
Keine Weihnachtsbeleuchtung
Menschen, denen die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung in Uster am Herzen liegt, werden dieses Jahr enttäuscht. Auf diese wird nämlich komplett verzichtet. «In Absprache mit dem Verein Herzkern Uster sind wir zur Ansicht gekommen, dass es sinnvoll ist, auf die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten», erklärt Stadträtin Karin Fehr (Grüne).
«Vereinzelt ist das Gewerbe schon dabei, selbst Sparmassnahmen zu ergreifen.»
Karin Fehr, Stadträtin Grüne
Und man sei dabei, gemeinsam mit dem Gewerbeverband und «Herzkern Uster» in Dialog zu treten, um auch den Detailhandel oder lokale Unternehmer dazu zu bewegen, sich an gemeinsamen Aktionen wie dem Abschalten von Schaufensterbeleuchtungen oder Leuchtreklamen zu beteiligen.

