Im grössten Schlachthof der Region, dem Zentralschlachthof in Hinwil, wird wie zuletzt im Hitzesommer 2018 zwischen zehn und 20 Prozent mehr geschlachtet als üblich. Der Grund dafür: Auf den Wiesen fehlt aufgrund der anhaltenden Trockenheit frisches Gras.
Schlachten wegen Winterreserven
«Normalerweise werden in den Monaten Oktober und November vermehrt Kühe geschlachtet», sagt MartinHollenstein, der Geschäftsführer vom Zentralschlachthof Hinwil. Durch die massive Trockenperiode mit fehlendem Gras, seien die Bauern gezwungen, bereits jetzt auf die Heuwintervorräte zurückzugreifen.
Um dies möglichst zu verhindern, würden Kühe vorzeitig zur Schlachtung gebracht. «Gleichzeitig führt der Futter- und Wassermangel auf den Alpweiden zum frühzeitigen Rinderabzug und verschärft die Situation in den Talbetrieben», meint Hollenstein weiter.

