Neue Deponien sind stets umstritten. Besonders gross aber ist die Opposition gegen die Vergrösserung der in der Nähe des Forchstrassenanschlusses Oetwil geplanten Deponie Leerüti. Rund 270 Einwendungen gingen gegen die Ausweitung der Inertstoffdeponie ein. Abgelagert werden soll dort dereinst beispielsweise mineralischer Bauschutt.
Statt fünf soll die geplante Deponie zwölf Hektaren gross werden. Und statt eines Volumens von 500'000 soll sie auf 1'300'000 Kubikmeter vergrössert und damit fast verdreifacht werden. In den kleineren Massen ist die Deponie seit 2009 rechtmässig im kantonalen Richtplan eingetragen.
Von Landverlust bis zu gefährdeten Dachsen
Die Gegner brachten einen ganzen Strauss an Argumente gegen die Vergrösserung ein. Es gehe nicht an, dass es mit dem Egger Büelholz, der Leerüti auf Gossauer und Egger Boden sowie dem Tägnerauer Holz auf Gossauer und Grüninger Terrain gleich zu einer Ballung von Deponien komme.

