Herr Ledermann, die Chronikkommission Bauma sucht Hobbyfotografen. Wieso haben sie diesen Aufruf gestartet?
Walter Ledermann: Bauma ist im Wandel. Es werden viele neue Häuser gebaut, andere werden abgerissen. Wir wollen, dass die Veränderungen auch im Chronikarchiv festgehalten werden. Früher hatten wir Walter Sprenger. Er ist nicht nur Ortschronist, sondern hat auch über 10'000 Fotos gemacht. Etwa 2000 davon kann man auf unserer Website anschauen. Doch seit er altershalber nicht mehr dabei ist, fehlen uns neuere Aufnahmen. Deswegen suchen wir nun Hobbyfotografen, die uns helfen, Bauma zu dokumentieren.
Die Mitglieder der Chronikkommission konnten diese Aufgabe also nicht übernehmen?
Nein, das übersteigt unsere Möglichkeiten. Wir sind ein fünfköpfiges Team und haben bereits sehr viel zu tun. Ich selber habe immer wieder Fotos gemacht. Aber ich musste schnell merken, dass ich kaum alles dokumentieren kann. Deshalb wäre es wichtig, dass wir diese Aufgabe auf möglichst viele Schultern verteilen können.
Wie muss man sich die Arbeit als Fotograf für die Chronikkommission vorstellen?
Optimal wäre es natürlich, wenn wir Personen aus allen verschiedenen Ortsteilen hätten. Jemand könnte sich um Saland kümmern, eine andere Person um Lipperschwendi und so weiter. Sie machen in ihrer Umgebung Fotos, wenn sich etwas tut. Es wäre dann die Aufgabe unserer Fotografinnen und Fotografen, beispielsweise eine Wiese zu fotografieren, bevor sie verbaut wird. Damit man später noch weiss, wie es einmal ausgesehen hat.
«Man braucht keine teure Ausrüstung, allenfalls reicht sogar ein gutes Handy.»
Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, das derzeit aktuell ist?
Das Hallenbad. Das wird jetzt saniert und nach der Neueröffnung wird es anders anders aussehen als bisher. Wir wollen aber auch später noch zeigen können, wie das Bad vor der Sanierung ausgesehen hat.

