In Sachen Fussgängerfreundlichkeit gibt es ein deutliches Verbesserungspotenzial – das ist das Fazit eines Städtevergleichs, den die Organisationen Umverkehr und Fussverkehr Schweiz sowie die Ostschweizer Fachhochschule in den Jahren 2020 bis 2022 durchgeführt haben. Die allgemeine Empfehlung: barrierefreie Haltestellen, mehr Veloabstellplätze abseits des Trottoirs, Zebrastreifen auch in Tempo-30-Zonen und Massnahmen für sichere Schulwege.
Dübendorf schneidet im Vergleich mit den anderen 14 Städten wie Uster, Frauenfeld oder Nyon insgesamt unterdurchschnittlich gut ab und landet im hinteren Mittelfeld. Es gibt aber auch gute Noten – etwa bei den Strassenquerungen, wo bei einer Begehung die beste Bewertung aller teilnehmenden Städte resultierte.
Unzufriedene Fussgänger
Ein Platz im vorderen Drittel gibt es bei den Haltestellen. Einen Spitzenrang erreicht die Stadt auch bei der Fusswegnetzplanung, wogegen sie beim Anteil an Fussgänger- und Begegnungszonen ganz hinten landet. Das Schlusslicht hat Dübendorf bei Kommunikation und Controlling – also etwa bei der Frage, ob es einen internen und externen Austausch gibt oder inwieweit d er Fussverkehr gemessen und erforscht wird.
Am schlechtesten von allen teilnehmenden Städten schneidet Dübendorf bei einer Online-Befragung der Bevölkerung ab. Gemäss Studie wünschten sich die Einwohner abwechslungsreicher gestaltete Parks und Plätze. Und ebenso wie die Tester sehen die Umfrageteilnehmer Verbesserungsbedarf bei der Realisierung von Fussgänger- und Begegnungszonen.

