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Politik

Mehrheit der Dübendorfer spricht sich für die Schuldenbremse aus

Obwohl die Vorlage zur Initiative «Dübi schuldenfrei, auch in Zukunft» im Vorfeld umstritten war, fiel das Ergebnis deutlicher aus als angenommen.

Die Dübendorfer Stimmbevölkerung hat die im Vorfeld umstrittene Initiative «Dübi schuldenfrei, auch in Zukunft» angenommen. Der Ja-Anteil lag bei 56,31 Prozent, die Stimmbeteiligung bei 35,5 Prozent.

Die Initiative fordert, dass die gute finanzielle Lage der Stadt Dübendorf nachhaltig gesichert werde mit konkreten Massnahmen. Die Initianten begründeten die Vorlage mit den künftig anstehenden Investitionen und der Aufwandsteigerung in der Vergangenheit.

«Mit einer so hohen Zustimmung haben wir nicht gerechnet», sagt Mitinitiant Patrick Walder (SVP). Dies zeige, dass der Bevölkerung gesunde Finanzen wichtig seien. Den Erfolg schreibt er aber auch der Kampagne von SVP, GLP/GEU, FDP und EDU zu. «Wir konnten mit einfachen Worten erklären, was wir wollen.»

« Die Schuldenbremse wird kein sinnvolles Projekt verzögern. »

Patrick Walder, SVP-Gemeinderat

Die Kritik der Gegner, dass die Vorlage eine Investitionsbremse sei, weist Walder teilweise zurück. «Die Schuldenbremse wird kein sinnvolles Projekt verzögern.» Es sei aber auch der Auftrag des Parlaments, auf unnötige Luxuslösungen zu verzichten und mit den Geldern der Bürger sparsam umzugehen.

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