Bis Mitte Mai möchte die Stadt Wetzikon, genauer gesagt der Tiefbau- und Energievorsteher Pascal Bassu (SP) sowie die zuständige Projektleiterin Marie-Therese Büsser, ein Konzept für die Grundlagen der künftigen Wärmeversorgung in Wetzikon vorlegen. Noch heute wird in Wetzikon grösstenteils mit fossilen Energien wie Öl und Gas geheizt. Am 29. November 2020 sagten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger klar, dass sich dies ändern soll.
Junger Grüner gab Anstoss
Benjamin Walder (Grüne) hatte im Jahr 2018 im Rahmen seiner Maturarbeit die Idee, dass die gesamte Energieversorgung in Wetzikon durch die Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Hinwil (Kezo) gewährleistet werden könnte. Dort werden pro Jahr 190'000 Tonnen Abfall verbrannt, wobei diese Energie zu 75 Prozent ungenutzt bleibt.
Infolgedessen lancierte Walder die Fernwärme-Initiative. Da die Abwärme der Kezo sowieso entstehe und der Brennstoff schon vollständig durch die Kehrichtgebühren finanziert würde, bezeichnete Walder die Energie damals als «Gratis-Energie».

