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Politik

Die Käserei heizt Wildberg ein

Seit über zehn Jahren hat Wildberg einen eigenen Wärmeverbund. Treibende Kraft hinter dem Projekt war die Käserei.

Seit 2008 steht bei der Käserei Wildberg eine eigene Holzschnitzelheizung. Realisiert hat sie die Milchgenossenschaft Wildberg und Umgebung, der die Käserei gehört.

Der Ofen heizt aber nicht nur die Käserei. «An einen Wärmeverbund angeschlossen sind auch die Gemeindeliegenschaften, die religiöse Einrichtung Haus der Stille und rund 20 Einfamilienhäuser», erklärt Jakob Graf, der Präsident der Milchgenossenschaft. Auch die geplanten 15 Alterswohnungen beim Haus der Stille sollen dereinst beheizt werden.

Kurze Heizpausen

Der Wärmeverbund in der Tausend-Seelen-Gemeinde habe mehrere Besonderheiten. «Teilweise braucht die Käserei viel Wärme auf einmal, dann können wir für rund 90 Minuten die Häuser nicht beheizen», erklärt Graf. Das sei aber kein Problem und wegen der kurzen Zeitdauer nicht spürbar.

Ebenso sei speziell, dass die Heizung im Sommer in Betrieb ist. «Denn in der Käserei wird auch dann gearbeitet», sagt Graf.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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