«Show-Waffen sind erwünscht, geschliffene Waffen sind untersagt», schreiben die Veranstalter auf ihrer Homepage bezüglich des bevorstehenden Mittelaltermarkts vom kommenden Wochenende in Uster. Trotz damals herrschender Corona-Restriktionen hat der Verein Turnei den Mittelaltermarkt auf dem Zeughausareal schon seit einem Jahr geplant. Präsident Martin Suter freut sich auf die Durchführung ohne Zertifikatspflicht: «Auch wenn es sich nicht um ein Mittelalterspektakel wie zuletzt 2019 mit 15'000 Besuchern handelt, wird am Markt doch einiges geboten.»
Ein Hauch Mittelalter in Uster
Zu finden sind auf dem Zeughausareal 50 mittelalterliche Marktstände mit Instrumenten, Gewändern, Schmuck oder Haushaltsutensilien wie Trinkhörner, Messer oder Filzwaren. Im gastronomischen Bereich gibt es mitunter Dinnede (Mischung zwischen Wähe und Flammkuchen), Magiarenfrass (ungarische Spezialitäten), Ritterspiesse, Met und Beerenwein, Waffeln oder Crêpes zu geniessen.
Auch für spezielle Unterhaltung ist gesorgt. So wird eine Folterkammer vorgeführt, ein Armbrustschiessen findet statt oder die Besichtigung einer Waffenkammer ist möglich. Weiter können sich die Besucherinnen und Besucher mittelalterliche Kochshows ansehen oder sich erklären lassen, wie eine Kanone bedient wird. Zudem sind Hofnarren, Spielleute, Gaukler, Greifvögel und weitere unzählige Besonderheiten zu bestaunen.

