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Ukrainische Tiere erhalten Hilfe aus Kollbrunn

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (Sust) mit Sitz in Kollbrunn setzt sich für Tiere in der Ukraine ein – und für diejenigen Haustiere, die Menschen auf der Flucht in die Schweiz mitnehmen.

Helfer verladen in Rumänien Futtermittel für ukrainische Tiere., Kürzlich konnten sie Tierfutter bis in die kriegsgebeutelte Stadt Odessa bringen., Viele Menschen haben auf der Flucht ihre Haustiere mitgenommen. Zum Beispiel diese Hauskatze, fotografiert in Rumänien.

Fotos: PD

Ukrainische Tiere erhalten Hilfe aus Kollbrunn

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (Sust) aus Kollbrunn hat kürzlich zusammen mit drei weiteren Organisationen die digitale Plattform SwissHelpForUkrainianPets.ch ins Leben gerufen.

Dort erhalten Tierhalterinnen und Tierhalter aus der ­Ukraine beispielsweise Informationen über Abgabestellen von Futter- und Tiermaterialspenden oder über Schweizer Vorschriften.

Geld für Futter

Doch die Kollbrunner Stiftung unterstützt auch weiterhin Tierheime und Helfer vor Ort in der Ukraine. «Die Situation dort ist sehr unterschiedlich», sagt Myrto Joannidis, Kommunikationsverantwortliche der Sust.

Mit gewissen Organisationen bestehe weiterhin Kontakt. «Dort helfen wir mit Geldspenden, damit unsere Helfer Futter besorgen können.» Zudem konnten über vier Partnerorganisationen in der Nähe der Grenze Futterspenden in die Ukraine gelangen.

«Meistens müssen wir das Geld direkt auf die Bankkarten der Organisationen laden.»
Myrto Joannidis, Kommunikationsverantwortliche Sust

Bald können beispielsweise auch über 40 Tiere im Rahmen einer Tierheim-Evakuation aus der Ukraine in einem Partnerheim in der rumänischen Stadt Galati aufgenommen werden. Doch selbst der Transfer von Geld ist schwieriger geworden.

Mit offiziellen Hilfsgütertransporten

Oft funktioniere das nicht mehr über den normalen Bankweg, erklärt Joannidis. «Meistens müssen wir Paypal benutzen oder das Geld direkt auf die Bankkarten der Organisationen laden.» Das tue man ausschliesslich in dieser Notsituation.

Die Stiftung versuche aber auch Orte zu erreichen, wo keine Partner mehr zur Verfügung stünden. «Wir konnten über die offiziellen Hilfsgütertransporte des Deza Tierfutter in die Ukraine bringen», sagt Joannidis. Das sei in dieser Situation die effektivste Soforthilfe. 

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