Ein Spielplatz mit Bistro für Turbenthal
Im Kirchenpark in Turbenthal steht seit Kurzem ein Baugerüst. Der Grund: Die Kirchenpflege hat kürzlich ein Baugesuch für die Umgestaltung des Platzes eingereicht. Das teilt sie auf der Kirchenwebsite mit.
Konkret plant die Kirche einen Spielplatz samt Bistro. «Wir wollen, dass der Kirchenpark ein Ort zum Verweilen wird», erklärt Kirchenpflegerin Monika Di Benedetto. In der nächsten Legislatur übernimmt sie das Präsidium der Behörde.
Gemeindeentwicklung und Gemeinschaft
Spielplätze seien ein schwieriges Thema in Turbenthal, meint sie weiter. «Es fehlt an öffentlichen Spielplätzen.» Als zweifache Mutter ist sie sich dessen besonders bewusst.
Mit dem neuen Kirchenpark wolle die Kirche ihrem Auftrag nachkommen, für die Gemeindeentwicklung und Gemeinschaft beizutragen.
Doch die Kirchenpflege hat beim Bauprojekt nicht das letzte Wort. «Wir brauchen sowohl die Zustimmung der Gemeindeversammlung im Juni wie auch der Landeskirche», betont die künftige Kirchenpflegepräsidentin.
«Einen Teil werden wir selber finanzieren, für den Rest suchen wir Geldgeber.»
Monika Di Benedetto, zukünftige Präsidentin Reformierte Kirchenpflege Turbenthal-Wila
Am 28. Juni wird das Bauprojekt der Gemeinde vorgelegt. Doch ein Ja an der Versammlung wäre nicht genug. «Da wir als Gemeinde Geld aus dem Finanzausgleich erhalten, muss auch die Landeskirche zustimmen», erklärt Di Benedetto.
Geld von Stiftungen und Crowdfunding
Wie viel der neue Kirchenpark genau kosten wird, kann die Kirchenpflegerin noch nicht genau sagen. «Mehr Informationen liegen wohl Ende Monat vor.» Klar ist aber schon, dass grössere Summen investiert werden müssen.
«Einen Teil werden wir selber finanzieren, für den Rest suchen wir Geldgeber», sagt Di Benedetto. Man werde sicher Stiftungen anschreiben. Auch ein Crowdfunding für den Spielplatz sei sehr wahrscheinlich.
Das Projekt zu realisieren, ist sehr aufwändig, ist sie überzeugt. «Doch die Herausforderung macht es interessant.»
