Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Politik

Ein Spielplatz mit Bistro für Turbenthal

Die Reformierte Kirche Turbenthal-Wila hat grosse Pläne: Sie möchte den Kirchenpark neu gestalten. Doch dazu braucht sie den Segen ihrer Mitglieder und der Landeskirche.

Kirchenpflegerin Monika Di Benedetto ist sich bewusst, das das Projekt im Kirchenpark keine einfache Aufgabe ist.

Foto: Bettina Schnider/PD

Ein Spielplatz mit Bistro für Turbenthal

Im Kirchenpark in Turbenthal steht seit Kurzem ein Baugerüst. Der Grund: Die Kirchenpflege hat kürzlich ein Baugesuch für die Umgestaltung des Platzes eingereicht. Das teilt sie auf der Kirchenwebsite mit.

Konkret plant die Kirche einen Spielplatz samt Bistro. «Wir wollen, dass der Kirchenpark ein Ort zum Verweilen wird», erklärt Kirchenpflegerin Monika Di Benedetto. In der nächsten Legislatur übernimmt sie das Präsidium der Behörde.

Gemeindeentwicklung und Gemeinschaft

Spielplätze seien ein schwieriges Thema in Turbenthal, meint sie weiter. «Es fehlt an öffentlichen Spielplätzen.» Als zweifache Mutter ist sie sich dessen besonders bewusst.

Mit dem neuen Kirchenpark wolle die Kirche ihrem Auftrag nachkommen, für die Gemeindeentwicklung und Gemeinschaft beizutragen.

Doch die Kirchenpflege hat beim Bauprojekt nicht das letzte Wort. «Wir brauchen sowohl die Zustimmung der Gemeindeversammlung im Juni wie auch der Landeskirche», betont die künftige Kirchenpflegepräsidentin.

«Einen Teil werden wir selber finanzieren, für den Rest suchen wir Geldgeber.»
Monika Di Benedetto, zukünftige Präsidentin Reformierte Kirchenpflege Turbenthal-Wila

Am 28. Juni wird das Bauprojekt der Gemeinde vorgelegt. Doch ein Ja an der Versammlung wäre nicht genug. «Da wir als Gemeinde Geld aus dem Finanzausgleich erhalten, muss auch die Landeskirche zustimmen», erklärt Di Benedetto.

Geld von Stiftungen und Crowdfunding

Wie viel der neue Kirchenpark genau kosten wird, kann die Kirchenpflegerin noch nicht genau sagen. «Mehr Informationen liegen wohl Ende Monat vor.» Klar ist aber schon, dass grössere Summen investiert werden müssen.

«Einen Teil werden wir selber finanzieren, für den Rest suchen wir Geldgeber», sagt Di Benedetto. Man werde sicher Stiftungen anschreiben. Auch ein Crowdfunding für den Spielplatz sei sehr wahrscheinlich.

Das Projekt zu realisieren, ist sehr aufwändig, ist sie überzeugt. «Doch die Herausforderung macht es interessant.»

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns