Über vier verschiedene Traktanden musste am Montagabend in Russikon abgestimmt werden. Insgesamt waren 71 Stimmberechtigte im Riedhus anwesend.
Auf der Liste standen neben einer Einbürgerung die Totalrevision der Entschädigungsverordnung, die Totalrevision der Personalverordnung sowie die Projekt- und Kreditbewilligung für das Strassensanierungsprojekt an der Stuketen- und Kilchacherstrasse.
Jährliche Mehrkosten
Die Bürgerinnen und Bürger von Russikon hatten darüber zu entscheiden, ob man die Entschädigungen für Behördenmitglieder künftig in Form von jährlichen, aufwandsbezogenen Pauschalen bewilligen soll. Bereits im vergangenen November wurde dazu eine öffentliche Vernehmlassung durchgeführt. Die bisherige Entschädigungsverordnung war bereits 20 Jahre in Kraft und musste neu ausgerichtet werden.
Insgesamt rechnet Russikon nun mit jährlichen Mehrkosten von rund 45'000 Franken beim Gemeinderat, rund 5'000 Franken bei der Schulpflege, zirka 1'000 Franken bei der Gesellschaftskommission sowie etwa 3'000 Franken bei der Rechnungsprüfungskommission (RPK).

