Abo

Politik

Nach einem Jahrzehnt gibt es nur Verlierer

Die Verzögerungen beim Bau eines Bistros am Pfäffiker Seequai gehen weiter. Die Planungen dauern schon zehn Jahre. Wie konnte es soweit kommen?

Mehr als 10 Jahre – so lange dauert die Planung schon, um am Pfäffiker Seequai ein Bistro zu errichten. Ein Bistro, und kein Grossprojekt wie den Berliner Flughafen oder die Elbphilharmonie in Hamburg. Dabei hätte die richtige Ausführung und Konzeption eines Lokals an der Uferpromenade des Pfäffikersees fast dieselbe Anziehungs- und Ausstrahlungskraft. Da stellt sich doch die Frage: Wie konnte es soweit kommen?

Während sich eine Mehrheit der Bevölkerung vor sechs Jahren mit einem deutlichen Ja zu einem Bistro äusserte, brachten Einsprachen das Projekt zu Fall. Bezirksrat und Verwaltungsgericht stellten auch der Gemeinde kein gutes Zeugnis aus.

Kurze Hoffnung

Danach versuchte die Gemeinde, das Bistro-Projekt wieder auf Kurs zu bringen. In Zeiten, als Biergarten und See-Imbiss friedlich nebeneinander koexistierten, kam beinahe Hoffnung auf, dass doch noch alles gut würde.

Die Corona-Pandemie machte diese Hoffnung zunichte, erneut wurde eine Zwischenlösung geschaffen – mit Container. Und dann verhinderten Einsprachen verschiedener Kommissionen und zuletzt aus der Nachbarschaft, einen Start des Seegartens. 

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?