Mehr als 10 Jahre – so lange dauert die Planung schon, um am Pfäffiker Seequai ein Bistro zu errichten. Ein Bistro, und kein Grossprojekt wie den Berliner Flughafen oder die Elbphilharmonie in Hamburg. Dabei hätte die richtige Ausführung und Konzeption eines Lokals an der Uferpromenade des Pfäffikersees fast dieselbe Anziehungs- und Ausstrahlungskraft. Da stellt sich doch die Frage: Wie konnte es soweit kommen?
Während sich eine Mehrheit der Bevölkerung vor sechs Jahren mit einem deutlichen Ja zu einem Bistro äusserte, brachten Einsprachen das Projekt zu Fall. Bezirksrat und Verwaltungsgericht stellten auch der Gemeinde kein gutes Zeugnis aus.
Kurze Hoffnung
Danach versuchte die Gemeinde, das Bistro-Projekt wieder auf Kurs zu bringen. In Zeiten, als Biergarten und See-Imbiss friedlich nebeneinander koexistierten, kam beinahe Hoffnung auf, dass doch noch alles gut würde.
Die Corona-Pandemie machte diese Hoffnung zunichte, erneut wurde eine Zwischenlösung geschaffen – mit Container. Und dann verhinderten Einsprachen verschiedener Kommissionen und zuletzt aus der Nachbarschaft, einen Start des Seegartens.

