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Politik

Waltenstein will sich beim Trinkwasser Schlatt anschliessen

Waltenstein ist bald kein Sonderfall mehr: Die Einwohner des Schlatter Ortsteils werden ihr Trinkwasser künftig wohl durch die Wasserversorgung der Gemeinde beziehen.

Es war eine amtliche Anzeige der Gemeinde Schlatt, die aufhorchen liess. Sie gewährt der Wasserversorgungsgenossenschaft Waltenstein (WVW) ein zinsloses Darlehen in der Höhe von 175'000 Franken für die Erneuerung der Wasserleitung entlang der Räterschenstrasse.

Die Strasse wird in den kommenden Monaten durch den Kanton saniert. «Deshalb macht es Sinn, dass wir diese 60 Jahre alte Leitung jetzt ersetzen», erklärt WVW-Aktuar Willi Peter auf Anfrage. Deshalb habe die Genossenschaft bei der Gemeinde um ein Darlehen angefragt.

Darlehen vor Übernahme

Die Genossenschaft hätte das Geld für die Sanierung auch auf dem Kapitalmarkt beschaffen können, sagt Peter. Doch in der aktuellen Situation mache dies nicht mehr allzu viel Sinn. «Die Genossenschaft hat nämlich ihre Auflösung an der Versammlung vom 3. März beschlossen.»

«Das Darlehensgesuch ist unabhängig von der geplanten Übernahme zu betrachten.»
Peter Leemann, Gemeindeschreiber von Schlatt

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