Theophrastus von Hohenheim, auch «Paracelsus» genannt, lebte von 1493 bis 1541 und hinterliess grosse Spuren. Noch heute geniesst sein Name eine gewisse Popularität sowie eine sagenumwobene Bedeutung. Er wirkte während der Renaissance als Arzt, Naturforscher, Alchemist, Denker und stellte gerne den Zeitgeist dieser längst vergangenen Epoche in Frage.
Auch die Theologie scheint in seinem für heutige Verhältnisse eher kurzen Leben, eine grosse Rolle gespielt zu haben. Er war ein Verehrer der sogenannten «Weibheiligkeit», beziehungsweise der Gottesgebärerin Maria. Jegliche Art von Zeremonien und Mönchstum lehnte Paracelsus hingegen ab.
«Wer in sich selber kann bestan, gehöre keinem andern an.»
Theophrastus von Hohenheim, auch « Paracelsus » genannt
Geboren in Egg im Kanton Schwyz nahe Einsiedeln, reiste Paracelsus viel umher und wurde wohl auch aufgrund seiner komplexen Wesensstruktur wie den daraus resultierenden Konflikten, nie wirklich sesshaft. In diesem Zusammenhang scheint eines seiner berühmtesten Zitate Bände zu sprechen: «Wer in sich selber kann bestan, gehöre keinem andern an.»

