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Politik

Wenn zwei Könige um ihre Reiche kämpfen

Unüberbrückbare Differenzen zwischen Schul- und Gemeindepräsident stehen im Zentrum der Debatte um eine Einheitsgemeinde in Volketswil. An einer Podiumsdiskussion lieferten sich die beiden Kontrahenten einen Schlagabtausch.

Politisch interessierten Volketswilern ist bekannt, dass die Fronten zwischen den beiden Protagonisten beim Thema Einheitsgemeinde verhärtet sind. Die Bevölkerung stimmt in rund fünf Wochen über die Fusion zwischen Schul- und Politischer Gemeinde ab (siehe Box). Auf der einen Seite steht Gemeindepräsident Jean-Philippe Pinto (Die Mitte) als Befürworter und auf der anderen Seite Schulpräsident Yves Krismer (FDP), der sich dagegenstellt. Der breiten Bevölkerung war eine Direktbegegnung der beiden Kontrahenten bisher verwehrt geblieben.

Am Donnerstagabend bot das «Offene Frauenpodium Volketswil» Gelegenheit dies nachzuholen. Der Verein organisierte eine Podiumsdiskussion im Kultur- und Sportzentrum Gries, etwa 50 Personen waren gespannt, ob bei dem Duell die Fetzen fliegen.

 

Einheitsgemeinde vor dem Volk dank Einzelinitiative

Der Einzelinitiative des ehemaligen Schulpflegemitglied Klaus Näder ist es zu verdanken, dass über die Bildung einer Einheitsgemeinde und damit die Auflösung der Schulgemeinde abgestimmt wird. Vorgesehen sind zwei Urnenabstimmungen. Die erste findet am Sonntag, 13. Februar statt. In dieser geht es lediglich um die Erheblicherklärung der Initiative. Bei Annahme hat der Gemeinderat zusammen mit der Schulpflege eine gemeinsame Umsetzungsvorlage auszuarbeiten. Diese muss innert 18 Monaten nach der ersten Abstimmung an die Urne kommen. In der Vorlage sind auch die Aufgaben und Befugnisse der Schulpflege definiert. Gibt es bei einer der beiden Abstimmungen ein mehrheitliches Nein, ist die Idee der Einheitsgemeinde vorerst von Tisch und die Gemeinden bleiben bestehen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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