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Politik

Nach der Sprengung werden noch immer die Scherben aufgewischt

Nachdem Unbekannte den Bancomaten in Volketswil gesprengt haben, ist bei der betroffenen Autogarage noch keine Normalität eingekehrt. Nur eins ist sicher: Der Bancomat wird nicht mehr Ziel eines Raubes werden.

Wer die Blitz Garage an der Zürcherstrasse in Volketswil betritt, kann nicht mit Sicherheit sagen, ob er ein Geschäft kurz vor der Schliessung oder der Eröffnung betritt – es gleicht einer Baustelle. Der Empfangsraum ist leergeräumt, der schwarze Plattenboden staubig, die Wände sind weitgehend leer.

Unterhält man sich mit dem 22-jährigen Gilian Yesilgüller, Verkaufsleiter und stellvertretender Geschäftsführer, wird klar, dass das Unternehmen derzeit irgendwo dazwischensteht. «Aktuell versuchen wir mit allen Mitteln, den Betrieb so normal wie möglich zu führen.»

Grund für die momentane Lage ist das Verbrechen, das in dem Gebäude kurz vor Weihnachten stattfand. Damals hatten Unbekannte in der Nacht den ZKB-Bancomaten gesprengt und flohen mit etwa 100'000 Franken. Weil der Bancomat in einem kleinen Nebenraum der Renault-Garage eingebaut war, wurde das Geschäft stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Fall liegt bei der Bundesanwaltschaft. Auf Anfrage schreibt die Behörde: «Die Ermittlungen sind noch im Gang.» Weitere Angaben macht die Bundesanwaltschaft derzeit nicht.

Autos mit Totalschaden 

Von der Detonation zeugen heute zwei kaputte Scheiben des Schaufensters, ein zerstörtes Mauerwerk, die beschädigte Fassade, dutzende gerissene Bodenplatten und viele fehlende Deckenelemente. Zudem sind im Bereich, wo der Bancomat stand und nun ein viereckiges Loch in der Wand klafft, schwarze Spuren zu sehen, die wohl von der Explosion stammen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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