«Schlichter Blödsinn, ehrlich gesagt sogar ein Skandal» - eine Fehraltorferin fand vor Weihnachten deutliche Worte für das, was sich ihrer Meinung nach am 22. Dezember in ihrer Gemeinde zugetragen hatte.
Bei einem Spaziergang am Staldenweiher, der im Naturschutz- und Erholungsgebiet liegt, waren der Frau zwei Schilder ins Auge gesprungen. «Heute ist Jagd» prangte in grossen, roten Buchstaben gesäumt von Ausrufezeichen auf diesen.
Daraufhin verfasste sie noch vor den Weihnachtsfeiertagen ein Schreiben an die Gemeinde, das dieser Zeitung vorliegt:
«Ich finde sowas gehört von der Gemeinde verboten. Jagd in einem Naturschutzgebiet ist ein Blödsinn, das Gebiet ist ein Rückzugsort für Tiere, selbst im jagdfreundlichen Graubünden ist sowas verboten. Dazu sehen Sie hinten Eltern mit spielenden Kindern, die auch im Wald herumrennen. Hier zu jagen ist sorry das Hinterletzte.»
Nur fand an jenem Tag gar keine Jagd statt.

