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Die Wogen in der Katholischen Kirche Zell haben sich geglättet

Die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Zell haben am Sonntag das Budget und weitere Geschäfte ohne Misstöne angenommen. Es war die erste unauffällige Gemeindeversammlung seit Langem.

Kein Feuer mehr unter dem Dach: Die Kirchgemeindeversammlung in Kollbrunn verlief ohne Zwischenfälle., Im Oktober übernahmen Thomas Lanter, Präsident Christian Palm und Roland Bischofberger die Kirchenpflege., Marion Schellenberg (links) und die Esther Kernen waren zusammen mit Nuria Mayo Vazquez im Oktober zurückgetreten.

Fotos: Bettina Schnider

Die Wogen in der Katholischen Kirche Zell haben sich geglättet

Es scheint wieder Ruhe eingekehrt zu sein in der Katholischen Kirche Zell. An der Kirchgemeindeversammlung am Sonntag wurden das Budget und die Projektierungskredite für die Sanierung der Liegenschaften genehmigt.

Zudem nahmen die 17 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die neue Kirchgemeindeordnung und das Entschädigungsreglement an.

«Insgesamt lief die Versammlung angenehm ruhig ab. Sogar ein Mitglied der bisherigen Kirchenpflege war anwesend», erläutert Christian Palm, Präsident der Kirchenpflege, auf Anfrage.

Von der RPK in die Kirchenpflege

Das mag überraschen. Denn bis vor kurzem hing der Haussegen in der Kirchgemeinde, der Katholikinnen und Katholiken aus Kollbrunn, Rikon, Schlatt, Kyburg und Weisslingen angehören, schief.

Grund war ein Konflikt zwischen der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und der Kirchenpflege. Im Sommer waren zwei, im Herbst dann dir verbleibenden drei Mitglieder der Pflege zurückgetreten.

Mit Christian Palm und Roland Bischofberger wählte die Kirchgemeindeversammlung im Oktober zwei ehemalige RPK-Mitglieder in die Kirchenpflege. Mit ihnen im Gremium sitzt Thomas Lanter, der bis vor wenigen Jahren bereits Mitglied der Kirchenpflege war.

Aufsichtskommission ernannte RPK

Am Sonntag wählte die Versammlung mit Käthi Schönbächler ein viertes Mitglied in die Kirchenpflege.

Noch offen ist, wie es mit der RPK weitergeht. Nachdem Palm und Bischofberger die Behörde verlassen hatten, setzte die Aufsichtskommission der Katholischen Kirche im Kanton Zürich zweit Mitglieder ein.

Diese sollen schnellstmöglich ersetzt werden: «Spätestens Mitte nächstes Jahr wollen wir das erreichen, da dann ja die Kirchenpflege und RPK anlässlich der neuen Amtsperiode neu gewählt werden müssen», erklärt Palm.

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