Mehrwertausgleich nach kurzer Diskussion durchgewunken
60 anwesende Stimmberechtigte anstatt rund 250 und eine dreimal so kurze Diskussion: Die Einführung des Mehrwertausgleichs in Rüti sorgte anders als in Pfäffikon für keine hitzige Debatte.
Pfäffiker Gemeinderat setzt sich mit vier Stimmen mehr durch
14.12.2021

Huber+Suhner verlieren
Die Pfäffiker Stimmberechtigten füllten das ganze Chesselhuus und entschieden sich für eine Mehrw Beitrag in Merkliste speichern An der Gemeindeversammlung vom Mittwoch hiess der Souverän den Vorschlag des Gemeinderats gut, die Abgabe auf den Mehrwehrt, der bei der Um- und Aufzonung eines Areals entsteht, auf 25 Prozent und eine Freifläche von 1200 Quadratmeter festzusetzen.
Grüne stellen Änderungsantrag
Allerdings gab es doch ein, zwei Änderungsanträge, die letztlich aber abgelehnt wurden. Da war zum einen die Präsidentin der Grünen Rüti, Seraina Steinlin, die forderte, den Mehrwertausgleich auf 40 Prozent zu erhöhen.
So führte sie aus, dass es in Rüti nur sehr wenige betroffene Flächen gebe, wie beispielsweise das Joweid-Industrieareal. «Im Kanton haben sich bislang mehr als die Hälfte der Gemeinden, die schon über den Mehrwertausgleich entschieden haben, für eine Abgabe höher als 25 Prozent entschieden», sagte Steinlin. «Rüti kann sich das nicht leisten.»
