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Mehrwertausgleich nach kurzer Diskussion durchgewunken

In Rüti fand aufgrund der zahlreichen Traktanden und der Corona-Situation am Mittwoch eine zweite Gemeindeversammlung statt. Neben gescheiterter Änderungsanträge hatte der Abend auch ein Kuriosum zu bieten.

Archivfoto: Nicolas Zonvi

Mehrwertausgleich nach kurzer Diskussion durchgewunken

60 anwesende Stimmberechtigte anstatt rund 250 und eine dreimal so kurze Diskussion: Die Einführung des Mehrwertausgleichs in Rüti sorgte anders als in Pfäffikon für keine hitzige Debatte.

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Die Pfäffiker Stimmberechtigten füllten das ganze Chesselhuus und entschieden sich für eine Mehrw Beitrag in Merkliste speichern An der Gemeindeversammlung vom Mittwoch hiess der Souverän den Vorschlag des Gemeinderats gut, die Abgabe auf den Mehrwehrt, der bei der Um- und Aufzonung eines Areals entsteht, auf 25 Prozent und eine Freifläche von 1200 Quadratmeter festzusetzen.

Grüne stellen Änderungsantrag

Allerdings gab es doch ein, zwei Änderungsanträge, die letztlich aber abgelehnt wurden. Da war zum einen die Präsidentin der Grünen Rüti, Seraina Steinlin, die forderte, den Mehrwertausgleich auf 40 Prozent zu erhöhen.

So führte sie aus, dass es in Rüti nur sehr wenige betroffene Flächen gebe, wie beispielsweise das Joweid-Industrieareal. «Im Kanton haben sich bislang mehr als die Hälfte der Gemeinden, die schon über den Mehrwertausgleich entschieden haben, für eine Abgabe höher als 25 Prozent entschieden», sagte Steinlin. «Rüti kann sich das nicht leisten.»

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