Die Rechnungsprüfungskommission sowie die SVP und FDP verstehen hinsichtlich der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 29. November nicht, was den Gemeinderat dazu bewegt, den Damm des Luppmenweihers erneut sanieren zu lassen. «Da der Weiher in der Vergangenheit bereits saniert wurde und man das Wasser schon damals einfach hätte ablassen können, ist eine zusätzliche Investition von 130‘000 Franken für uns nicht nachvollziehbar», sagt Jonathan Mischler, Präsident der FDP Hittnau.
Die SVP Hittnau kritisiert ebenfalls die Kosten, die man in der Vergangenheit aufbrachte: «In den letzten Jahren wurde schon viel Geld ausgeben und wie es nun scheint, erfüllten diese Aufwendungen ihren Zweck nicht, wenn man schon wieder sanieren will», sagt Ralf Krummenacker, Präsident der SVP Hittnau. Die Gemeinde gebe Geld aus, ohne einen langfristigen Plan zu verfolgen.
«In den letzten Jahren wurde schon viel Geld ausgeben und wie es nun scheint, erfüllten diese Aufwendungen ihren Zweck nicht, wenn man schon wieder sanieren will.»
Ralf Krummenacker, Präsident SVP Hittnau
Positiver Grundgedanke
Die FDP Hittnau befürworte grundsätzlich die intensive Auseinandersetzung mit dem Hochwasserschutz. «Der Kanton macht zwar gewisse Vorgaben, doch letztendlich entscheiden die Gemeinden selbst, wo sie Investitionen tätigen, um Schutzmassnahmen zu ergreifen», meint Mischler.

