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Politik

Wurden FC-Bauma-Sponsoren von dubioser Firma abgezockt?

Die Betreiberin einer Sportwebsite hat an Unterstützer des FC Bauma Inserate verkauft. Diese dachten, der Erlös komme dem Fussballclub zu Gute. Die Frau bestreitet dies. Sie gehe beim Inserateverkauf transparent vor.

Es war im Juli 2020, als Beat Hubeli einen Anruf erhielt. «Am anderen Ende der Leitung war eine Frau, die mir ein Inserat für den FC Bauma auf einer Sportwebsite verkaufen wollte», erinnert er sich. «Sie erklärte mir, dass meine Werbung neben einem Bericht des Fussballclubs stehen wird und dem Verein zu Gute kommt.»

Hubeli liess sich überreden, auch wenn ihm die ganze Angelegenheit etwas komisch vorkam. Denn er arbeitet schon lange mit dem Fussballclub zusammen – doch noch nie hatte er mit dieser Frau Kontakt.

Hubelis Firma Sportlights aus dem aargauischen Turgi ist für die Beleuchtungsanlagen auf dem Sportplatz Schwendi in Bauma zuständig. «Gleichzeitig unterstütze ich natürlich den Verein», betont er. So publiziere er jährlich ein Inserat in der Klubzeitschrift «INdirekt».

Der versprochene Artikel wurde auch auf der besagten Website aufgeschaltet. «Doch er war qualitativ schlecht.» Ebenso sei es seltsam gewesen, dass die Rechnung für das Inserat aus dem Wallis kam. Für den Beleuchtungstechniker war nun klar: «Da ist etwas seltsam.» Aus diesem Grund habe er den Präsidenten des FC Bauma, Werner Berger, informiert.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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