Das kantonale Projekt zur Revitalisierung der Töss in Wila bewegt die Gemüter. Unlängst haben Landbesitzer und -bewirtschafter, Anwohner und Vertreter anderer Interessengruppen eine Petition mit 126 Unterschriften beim Gemeinderat Wila gegen das Projekt eingereicht.
Sie hegen die Befürchtung, dass die breite Bevölkerung zu wenig in das Vorhaben involviert und vor vollendete Tatsachen gestellt werden könnte. Der Grund: Eine Revitalisierung kann gegebenenfalls grossen Einfluss für verschiedene Landbesitzer haben und mit einem Landverlust einhergehen.
Kommunikation ist Kantonssache
Ende letzter Woche hat der Gemeinderat von Wila die Petition beantwortet. Er betont in seinem Schreiben, dass er volles Verständnis für das Anliegen habe.
Durch die Korrektion vor über 100 Jahren sei der Töss viel Raum genommen worden. Einen Teil davon solle sie durch das Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt wieder zurückerhalten.

