Sie ist gerade einmal 22 Jahre jung und hat nebst dem Hochschulabschluss schon viele Erfahrungen in ihrem Fachbereich sammeln können. Joëlle Trüb stammt aus dem idyllischen Dettenried bei Weisslingen und geht in die weite Welt hinaus. «Eigentlich bin ich vom Ursprung her eher der ländliche Typ», sagt Trüb. Sie stammt aus einem bodenständigen Elternhaus, ihre Eltern sind beide keine Akademiker. «Mich hat ihre soziale Ader, ihre Reiselust und ihre Grosszügigkeit hinsichtlich karitativer Spenden wohl geprägt, weshalb ich eine Studienrichtung gewählt habe, die stark auf den sozialen Bereich ausgerichtet ist.»
«In diesem Bereich interessiert mich insbesondere, wie man die Wirtschaft und Gesundheit verbindet, beispielsweise in Form des betrieblichen Gesundheitsmanagements.»
Joëlle Trüb, Studentin
Schon in der Schule sei Trüb vieles leicht gefallen, weshalb sie sich früh dazu entschloss, den akademischen Weg zu gehen, um auf diese Weise ihre Ausbildung zu machen und mit sozialen Engagement zu verbinden. «Deshalb suchte ich nach einem Studium, welches die für mich interessanten Themen: Psychologie, Gesundheit, Medizin und Kommunikation abdeckte.» Diese fand sie in Form der neuen Studienrichtung «Gesundheitsförderung und Prävention» an der ZHAW. «In diesem Bereich interessiert mich insbesondere, wie man die Wirtschaft und Gesundheit verbindet, beispielsweise in Form des betrieblichen Gesundheitsmanagements», erklärt Trüb.
Vielseitig beschäftigt
Das Wort «Lethargie» kennt Joëlle Trüb auch in ihrer Freizeit nicht. Nebst ihrem Studium jobbt Joëlle Trüb im Gastgewerbe, engagierte sich kürzlich für ein Projekt des Blauen Kreuzes in Genf, bei dem sie alkoholkranken Menschen dabei half, ihre Struktur für den Alltag zu finden und war nebenbei lange Zeit im Turnverein Weisslingen aktiv. «Mittlerweile bin ich nur noch Kampfrichterin im KUTU Satus in Uster», so Trüb. Dennoch habe sie ihre Bewegungsaffinität beibehalten, die ihr dabei hilft, ihre vielen Tätigkeitsfelder mit genügend Elan auszufüllen.

