Das neu gegründetes Komitee «Pro 8606» mischt sich in den Streit zwischen der Oberstufenschule Nänikon-Greifensee und der Sekundarschule Uster ein. Mittels einer Einzelinitiative zuhanden der Oberstufenschule fordert «Pro 8606» die Behörde auf, mit «allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln» eine Auflösung der Näniker Schulgemeinde zu verhindern. Und dann der Donnerschlag: Das Komitee schlägt den Anschluss der Ustermer Ortsteile Nänikon und Werrikon an die Gemeinde Greifensee vor.
«Pro 8606» besteht aus 15 namhaften Vertretern und Vertreterinnen aus Greifensee, Nänikon und Werrikon. Mit dabei sind praktisch alle Ortsparteipräsidentinnen und -präsidenten von Greifensee, mehrere Vereinspräsidenten sowie aktuelle und ehemalige Ustermer Amtsträger: Gemeinderat Rolf Denzler (SVP), der ehemalige Stadtpräsident Martin Bornhauser (SP) sowie die ehemalige Primarschulpräsidentin Sabine Wettstein (FDP).
Konflikt der Schulgemeinden
Der Konflikt zwischen der Oberstufenschule Nänikon-Greifensee und der Sekundarschule Uster schwelt schon seit Jahren. Eigentlich sind die Schulen im Sinn des neuen Gemeindegesetzes des Kantons Zürich bis 1. Januar 2022 dazu angehalten, dafür zu sorgen, dass das Hoheitsgebiet von Schulgemeinden und Politischen Gemeinden übereinstimmt.

