Im März scheiterte die Grenzbereinigung der beiden Primarschulgemeinden von Turbenthal und Wila. Die Stimmberechtigen in Wila lehnten die Vorlage ab. Nun findet am 28. November eine Abstimmung über die neuen Primarschulgemeindeordnungen von Turbenthal und Wila statt.
Der Hauptstreitpunkt bleibt derselbe: In den neuen Gemeindeordnungen sind die Gebiete so aufgeführt, dass sie den Grenzen der Politischen Gemeinden entsprechen. Das Gemeindegesetz verlangt diese Umsetzung bis 2022.
Ein Anschlussvertrag ist auch in der neuen Vorlage nicht vorgesehen. Das bedeutet, dass Schüler von Tablat und der rechten Seite des Steinenbachtals neu ins Schulhaus Schmidrüti in die Primarschule respektive nach Turbenthal oder Neubrunn in den Kindergarten gehen, anstatt wie heute ins Wilemer Eichhalde-Schulhaus.
Gelegenheit zur Aussprache
Im Frühjahr sorgte das für Unmut bei den betroffenen Eltern, die gegen diesen Vorschlag mobil machten. Sie waren insbesondere enttäuscht, dass sie von den Schulbehörden nicht transparent informiert worden sind.

