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Kein Kandidat erreicht im ersten Wahlgang das absolute Mehr

Bei der Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Turbenthal hat keiner der vier Kandidierenden im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht. Die Wahlbeteiligung lag bei tiefen 33 Prozent.

Daniel Schneiter lag im ersten Wahlgang vor Stephanie Pfäffli (beide parteilos).

Foto: Marcel Vollenweider

Kein Kandidat erreicht im ersten Wahlgang das absolute Mehr

In der Primarschulgemeinde Turbenthal gibt es einen zweiten Wahlgang. Bei der Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer bis nächstes Jahr erreichte keiner der vier parteilosen Kandidierenden das absolute Mehr. Dieses lag bei 949 abgegebenen Stimmen bei 475.

Das beste Resultat im 1. Wahlgang erzielte Daniel Schneiter mit 349 Stimmen. Hinter ihm folgen Stephanie Pfäffli mit 291 Stimmen und Jasmin Caloiero mit 191. Roswitha Gibel-Hänni erhielt 109 Stimmen. 

Optionen durchspielen

Die Zweitplatzierte Stephanie Pfäffli wird sich dem zweiten Wahlgang stellen. «Das ist für mich selbstverständlich», sagte sie am Sonntagnachmittag. «Ich sehe anhand der Resultate, dass die Turbenthalerinnen und Turbenthaler hinter mir stehen.»

Daniel Schneiter, der 58 Stimmen mehr als Pfäffli erzielte, wollte sich am Sonntag hingegen noch nicht festlegen. «Ich kann es mir zwar gut vorstellen, im zweiten Wahlgang anzutreten, aber es ist alles noch sehr frisch und ich muss die Optionen durchspielen.»

Einige freie Sitze

Auch Roswitha Gibel, die das schlechteste Resultat aller Kandidierenden erzielte, braucht noch etwas Bedenkzeit: «Ich bin aber nach wie vor sehr an diesem Amt interessiert. » Enttäuscht sei sie weniger von ihrem Abschneiden als von der tiefen Stimmbeteiligung. «Alle sagen immer, dass die Schule so wichtig sei, und dann wählen gerade einmal 33 Prozent der Stimmberechtigten.»

Jasmin Caloiero hingegen verzichtet wohl auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang. Die Drittplatzierte hat aber ebenfalls noch keine definitive Entscheidung getroffen. «Ich möchte jedoch sehr gerne ein Amt ausüben», betonte sie.

Deshalb werde sie bestimmt an den Gesamterneuerungswahlen nächstes Jahr antreten. «Für welche Behörde weiss ich aber noch nicht, es gibt ja voraussichtlich einige freie Sitze.»

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