Eigentlich wollten die Gegner der Corona-Massnahmen heute wieder in Bern demonstrieren, doch die Berner Stadtregierung machte deutlich, dass sie unbewilligte Demonstrationen nicht mehr tolerieren werde. Dies vor dem Hintergrund, dass es am vergangenen Donnerstag zu Ausschreitungen vor dem Bundeshaus gekommen war. Damals setzte die Polizei Wasserwerfer, Tränengas und Gummischrot ein, nachdem Massnahmenkritiker die Absperrungen durchbrechen wollten.
Stattdessen wurden den Organisationen «Mass-Voll», «Freiheitstrychler» und «Freunde der Verfassung» eine bewilligte Platzkundgebung auf dem Bundesplatz angeboten. Doch diese gingen nicht darauf und publizierten ein Video in den sozialen Medien. Darin rufen sie: «Kommt alle nach Uster!»
Die beiden Putschistenbanden #mass_voll (#NarrRimoldi & Viola Rossi) und #Freiheitstrychler (Andi Benz & "Sicherheitschef" Chrigi #Rüegg) rufen dazu auf, am Donnerstag nicht zur unbewilligten Demo nach Bern zu kommen. #BE2309 pic.twitter.com/sH38clM72o
— element (@__investigate__) September 22, 2021
Denn in Uster war schon im Vorfeld für diesen Samstag eine Kundgebung angekündigt worden. Es wäre bereits die zweite. An der letzten Kundgebung im Juni nahmen bloss 150 Personen teil. Folgen jedoch die Demonstranten der Aufforderung, könnten es nun aber – analog zu Bern oder Winterthur – schnell mehrere tausend werden.
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