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Politik

Massnahmen-Gegner mobilisieren nach Uster

Uster wird am Samstag zum Epizentrum der Massnahmen-Kritiker. Dies, weil die verantwortlichen Köpfe der grössten Gruppierungen zur Demonstration in die drittgrösste Stadt des Kantons Zürich aufrufen. Ein Lokalpolitiker probt den Widerstand.

Eigentlich wollten die Gegner der Corona-Massnahmen heute wieder in Bern demonstrieren, doch die Berner Stadtregierung machte deutlich, dass sie unbewilligte Demonstrationen nicht mehr tolerieren werde. Dies vor dem Hintergrund, dass es am vergangenen Donnerstag zu Ausschreitungen vor dem Bundeshaus gekommen war. Damals setzte die Polizei Wasserwerfer, Tränengas und Gummischrot ein, nachdem Massnahmenkritiker die Absperrungen durchbrechen wollten.

Stattdessen wurden den Organisationen «Mass-Voll», «Freiheitstrychler» und «Freunde der Verfassung» eine bewilligte Platzkundgebung auf dem Bundesplatz angeboten. Doch diese gingen nicht darauf und publizierten ein Video in den sozialen Medien. Darin rufen sie: «Kommt alle nach Uster!»

Denn in Uster war schon im Vorfeld für diesen Samstag eine Kundgebung angekündigt worden. Es wäre bereits die zweite. An der letzten Kundgebung im Juni nahmen bloss 150 Personen teil. Folgen jedoch die Demonstranten der Aufforderung, könnten es nun aber – analog zu Bern oder Winterthur – schnell mehrere tausend werden.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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