Wenn der Kühlschrank leer ist, geht Lucas Meyer diesen Monat nicht in den Supermarkt. Auch auf Besuche in Restaurants oder auf das Feierabendbier in der Bar verzichtet er im September gänzlich. Meyer lebt von dem, was er selber im Garten anbauen kann.
«Es ist ein Experiment, mit dem ich auf die Möglichkeiten der Selbstversorgung aufmerksam machen will» , sagt der 30-Jährige, der in Bäretswil wohnt. Sein Abenteuer dokumentiert er dabei auf seinem Instagram-Kanal.
In Pfäffikon bewirtschaftet er zusammen mit einem Freund rund 200 Quadratmeter Garten, in Wernetshausen sind es nochmals rund 50 Quadratmeter. Das Wort Garten ist dabei zutreffend. Wie ein Feld sieht die Anbaufläche nämlich nicht aus. Der Boden gehört dabei nicht etwa ihm, sondern Bekannten.
Kreisläufe der Natur
« Der Garten in Pfäffikon ist in sechs kleinere Einheiten unterteilt», erklärt er. Dort pflanzen Meyer und sein Garten-Partner nach der Methode der Permakultur an. «Das ist die nachhaltigste Form der Landwirtschaft», ist er überzeugt. Das System basiert darauf, natürliche Ökosysteme und Kreisläufe in der Natur genau zu beobachten und nachzuahmen.

