Abo

Politik

Biodiversität Ja, aber bitte ohne Lärm

Das erste Projekt in Mönchaltorf im Rahmen der «Bienen-Initiative» stösst bei vielen Anwohnern auf Widerstand. Sie sind mit dem neuen Spazierweg unzufrieden und befürchten mehr Lärm und Abfall vor ihrer «Haustüre».

Im Juli hatte der Mönchaltorfer Gemeinderat ein Biodiversitätsprojekt vorgestellt, das eigentlich nach dessen Plänen bald realisiert werden sollte. Doch an einer Informationsveranstaltung am Donnerstagmorgen im Mönchhof bekundeten etwa 20 Anwohnerinnen und Anwohner ihren Unmut über das geplante Vorhaben im Gebiet Rietwis, das im Zuge der «Bienen-Initiative» entstand.

Nachdem Gemeindepräsident Urs Graf (FDP) den Anlass eröffnete, oblag es Gemeinderätin Christina Thomas (parteilos) und Landschaftsarchitektin Sonja Fritschi die Pläne mit Weiher, Bäumen, Pflanzen, Holzplattform und Weg zur Förderung der Biodiversität zu präsentieren.

Bänkli als Partyort

Schnell wurde klar, dass die zentralen Vorbehalte der Anwohner gegen das Projekt die Linienwahl des Spazierwegs mit den Sitzbänken durch das Gebiet ist. Damit verbunden sind auch die Sorgen um mehr Lärm und Abfall. So sagte eine Anwohnerin: «Ich höre am Abend die jungen Leute, die sich um die Bänkli im Industriegebiet scharen und feiern. Mir ist mein Schlaf wichtiger als ein Bänkli.»

Ein idyllischer Weiher mit Schwalbenhotel

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?