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Politik

Stadthaus-Sanierung und Kindergärten werden projektiert

Mit grösseren baulichen Vorhaben hat sich am Montagabend der Gemeinderat beschäftigt. Er bewilligte die Projektierung von Ersatzneubauten der Kindergärten Goldbühl, Kempten, Baumgarten und Egg. Und die angedachte Sanierung des Stadthauses geht für ihn auch in Ordnung

Wer in einem Stadtparlament sitzt, muss sich immer mal wieder mit Bauthemen auseinandersetzen. So, wie am Montagabend der Wetzi­ker Gemeinderat. Der Stadtrat hat einen Projektierungskredit von nicht ganz einer Mil­lion Franken für Ersatzneubauten von vier Kindergärten vorgelegt. 

Die Kindergärten Goldbühl, Kempten und Egg wurden in den 1960er Jahren identisch, der Kindergarten Baumgarten in einer ähnlichen Bauweise erstellt. Heute allerdings befinden sich die Gebäude in einem schlechten baulichen und energetischen Zustand. Eine Sanierung würde teuer zu stehen kommen, die mittlerweile bestehenden betrieblichen und räumlichen Probleme blieben dabei ungelöst.

Einheitliche Modulbauten

Mit dem Ziel, ein einheitliches Kindergarten-Modulsystem zu entwickeln, das an allen vier Standorten erstellt werden kann, wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Dabei obsiegte das Projekt «Ligretto» der Arbeitsgemeinschaft Soppelsa Architekten AG und Anderegg Partner AG. Die zu erwartenden Baukosten aller vier Kindergärten dürften sich auf etwas weniger als 10,5 Millionen Franken belaufen.

Den Einbezug aller vier Kindergartengebäude in die Projektierung und die etappierte Reali­sierung sind laut Stadtrat sinnvoll, da so Synergien genutzt wer­den können. Auch die Rechnungsprüfungskommission (RPK) sieht das so. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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