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Mit Tafeln will Wila auf seine Gewerbebetriebe aufmerksam machen

Die Gemeinde Wila plant, Informationspfeile und –tafeln für Betriebe aufzustellen. Das Interesse ist gross.

In Wila gibt es bereits private Gewerbetafeln.

Foto: Bettina Schnider

Mit Tafeln will Wila auf seine Gewerbebetriebe aufmerksam machen

In Wila wird es an diversen Abzweigungen bald Schilder und Pfeile geben, welche auf Gewerbebetriebe hinweisen. Es handelt sich dabei um ein Projekt der Gemeinde. Die entsprechende Baueingabe hat diese  nun eingereicht.

In Wila gebe es zwar bereits Signalisationen von Unternehmen, bestätigt Finanzvorsteher Simon Mösch (Die Mitte). «Diese sind aber privat organisiert worden.»

In Planung eingebunden

Im letzten Jahr habe die Gemeinde bei allen Wilemer Gewebebetrieben eine Umfrage gemacht, um herauszufinden, ob es eine Nachfrage nach einem Signalisierungsangebot gebe, erläutert Mösch. «Über 40 Unternehmen habe ihr Interesse angemeldet und sind nun in die Planung eingebunden.»

Ebenso duften die Betriebe Standortvorschläge einbringen. Eine Bewilligung beantragt die Gemeinde nun für insgesamt acht Standorte –beispielsweise bei der Stationsstrasse am Bahnhof oder dem Abzweiger der Tösstal- in die Huebwiesstrasse.

«Doch ein Grossteil der Unterstützung, welche das Gewerbe von der Politik wünscht, ist eine Reduktion der administrativen Hürden.»

Simon Mösch (Die Mitte), Finanzvorsteher von Wila

«Die Standorte ergeben sich nach der Möglichkeit einer Einigung mit den Landbesitzern und der Bewilligungsfähigkeit», sagt der Finanzvorstand. Mit der Baueingabe werde dies momentan abgeklärt.

Kein Schilderwald

Für Mösch handelt sich bei den Informationstafeln und –pfeilen um Gewerbeförderung. Oft werde dieses Wort in der Politik  mit Subventionen oder Steuerreduktionen gleichgesetzt. «Doch ein Grossteil der Unterstützung, welche das Gewerbe von der Politik wünscht, ist eine Reduktion der administrativen Hürden», betont Mösch.

Bei den Infotafeln übernehme die Gemeinde die administrative Arbeit für die Betriebe. Ebenso trägt sie die Anfangsinvestition. Einen Betrag nannte Mösch jedoch nicht. Die Unternehmen werden dann für ihre Tafel jeweils eine Jahresmiete bezahlen. «Das verringert gerade für junge Gewerbetreibende die Investitionslast und garantiert gleichzeitig, dass die Schilder nach einer Betriebsaufgabe zeitnah entfernt werden», ist Mösch überzeugt.

Doch das Angebot für das Gewerbe bringt auch Vorteile für die Gemeinde: «Durch die Signalisation können wir beispielsweise verhindern, dass ein wilder ‹Schilderwald› entsteht.» Ebenso sei ein einheitliches Bild ästhetisch ansprechender.

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