Die Geburt eines Kindes kann vermeintlich der schönste Tag im Leben frischgebackener Eltern sein. Doch das muss nicht in jedem Fall zutreffen. So wie bei der Turbenthalerin Monika Di Benedetto: « Ich habe zwei Kinder und insbesondere die erste Geburt war sehr traumatisch» , sagt sie.
Medizinisch sei sie zwar gut versorgt gewesen. «Doch eine emotionale Begleitung hat mir in diesem Moment gefehlt.» Und so entschied sie sich nach der Geburt ihrer zweiten Tochter vor zehn Jahren die Ausbildung zur Doula zu absolvieren.
Doula – dieser Begriff kommt ursprünglich aus dem Altgriechischen – ist die Bezeichnung für eine nichtmedizinische Helferin. «Eine Doula bietet emotionale Begleitung in der Schwangerschaft und bei der Geburt», erklärt Di Benedetto.
In ihrer Ausbildung habe sie natürlich einiges über Schwangerschaften gelernt. «Doch ein grosser Teil ist auch Selbstreflexion.» Bei einer Geburtsbegleitung als Doula sei zentral, dass man präsent sei und die Bedürfnisse der Gebärenden wahrnehme. «Weniger ist oft mehr», betont sie.
«Als Doulas nehmen wir die Wünsche der Gebärenden ernst, egal wie diese sein mögen.»
Monika Di Benedetto, Doula aus Neubrunn

