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Gemeinde trägt Reparaturkosten in Höhe von 85'800 Franken

Im Mai dieses Jahres kam es vermutlich wegen Bauarbeiten in der Nachbarschaft zu Schäden an den Böden im ersten und zweiten Geschoss des Museums. Die Gemeinde Pfäffikon übernimmt einen Grossteil der Kosten für die Sanierungsarbeiten, die bis 2022 andauern.

Muss nach unerwarteten Schäden saniert werden: das Museum am Pfäffikersee.

Foto: Mirjam Müller

Gemeinde trägt Reparaturkosten in Höhe von 85'800 Franken

Es beherbergt eine reiche urgeschichtliche Sammlung und dokumentiert Wohnen und Gewerbe im 18. und 19. Jahrhundert, Heimarbeit und Industrialisierung und ist ein Pfeiler der Region: das Museum am Pfäffikersee.   Nun kam es bereits im Frühling dieses Jahres zu einem unerwarteten Schaden an ebendiesem Museum, wobei glücklicherweise keine Personen verletzt wurden, wie die Gemeinde Pfäffikon am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt.

Am Sonntag, 30. Mai 2021, ergaben sich unerwartet Schäden an den Platten-Bodenbelägen im 1. und 2. Obergeschoss des Baus am Stogelenweg 2, die gemäss nachträglichen Untersuchungen auf Absenkungen bei der Tragkonstruktion (Pfeiler) von 2 bis 4 mm zurückzuführen seien.

Sofort zugezogene Baufachleute vermuten, dass die plötzlichen Absenkungen auf das „Bauvorhaben Cerfeda“, die Überbauung des ehemaligen Bietenholz-Areal am Pfäffiker Seequai zurückzuführen ist. Zu jenem Zeitpunkt waren dort die Aushubarbeiten im Gange und die Baugrube bereite Probleme. Bei Baugrund in Seenähe sei dies nicht so aussergewöhnlich, so die Gemeinde. Ob ein direkter Zusammenhang zu den Schäden im Museum bestehe, sei dennoch schwierig zu beurteilen.  Die Stiftung Museum am Pfäffikersee hat vorsorglich ihre Ansprüche geltend gemacht.

Stiftung beteiligt sich an Kosten

Die Statik des Gebäudes ist nicht betroffen. Die Schäden beziehen sich auf die 35-jährigen Tonplatten, die auf dem Boden im 1. und 2. Obergeschoss verlegt worden sind, und beziehen sich auf insgesamt 85‘800 Franken. Da die Stiftung nicht in der Lage ist, die Instandsetzungsarbeiten zu finanzieren, hat sie beim Gemeinderat bereits am 10. Juli ein Gesuch um Kostengutsprache eingereicht.

An seiner Sitzung am 10. August hat der Gemeinderat für die Erneuerung der Plattenböden in den beiden Obergeschossen der Stiftung Beiträge von 52‘000 Franken und 27‘100 Franken zugesichert. Das 1. Obergeschoss soll möglich rasch saniert werden, weil es als Ausstellungsraum hohe Priorität geniesst und die behelfsmässigen Reparaturen den momentan Museumsbetrieb einschränken. Das 2. Obergeschoss im Jahr 2022 saniert wird. Die Stiftung beteiligt sich mit einem Betrag von 6‘600 Franken.

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